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Psychologen-Tipp: Was gegen den Lockdown-Frust hilft

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"Gut, dass ich das gemacht habe"  

Weniger persönliche Kontakte und mancherorts auch eine reduzierte Bewegungsfreiheit: Es kann Menschen schwerfallen, sich an diese Corona-Maßnahmen zu halten. Ein Psychologe erklärt, was dabei hilft.

Sich häufig ändernde und strenger werdende Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie bei hoch bleibenden Infektionszahlen können bei manchen Menschen für Resignation sorgen. "Das frustriert und lässt die Hoffnung auf Besserung schwinden", erklärt der Diplom-Psychologe Ralph Schliewenz. Umso wichtiger sei es dann, dass man versucht, dem Frust bewusst entgegenzuwirken.

"Gut, dass ich das gemacht habe"

"Wichtig ist, sich als wirksam zu erleben. Nichts ist motivierender als Erfolg!", sagt Schliewenz, der stellvertretender Vorsitzender im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen ist. "Das ist wie beim Sport am frühen Morgen. Am Anfang muss man sich erstmal überwinden, aber danach denkt man immer: Gut, dass ich das gemacht habe."

Dabei könne man sich helfen lassen oder Feedback von anderen einholen: "Das kann sogar die eigene Oma tun, die mir signalisiert: Das ist schon okay, wenn Du erstmal weiter wegbleibst."

Schliewenz betont: "Wir müssen zudem lernen, uns selbst zu belohnen." Ein Gedanke dabei könnte beispielsweise sein: "Ich bin dankbar, dass ich und meine Liebsten heute wieder gesund aufgewacht sind."

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